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08.11.2013

Altstadt-Kindergarten: ÖDP kritisiert „leichtsinniges Abnicken der Fassade“

„Ziel muss sein, dass das Gebäude nicht aus dem historischen Baubestand der Studienkirche und des Leopoldinums hervorsticht“.


Nach Ansicht der ÖDP-Fraktion ist die Entscheidung über das Neubaukonzept des Altstadtkindergartens ein "leichtsinniges Abnicken des ersten Entwurfs", so Fraktionschef Paul Kastner. "Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir für die Erhaltung des Kindergartenstandortes Altstadt sind. Und wir haben wie die anderen Fraktionen auch dafür gestimmt, dass ein notwendiger Neubau im Jahr 2014 realisiert wird. Wir waren aber geschlossen dagegen, dass der vorliegende Entwurf Grundlage der weiteren Planung ist", so Kastner.

Die veröffentlichte Fotomontage zeige bereits deutlich, dass sich die Fassade in Material und Farbgebung nicht in das historische Ensemble einfügt, so Kastner. Bürgermeister Urban Mangold hatte in der Plenumssitzung deshalb verlangt, dass über die Fassade erst im zuständigen Ausschuss abgestimmt werden soll, nachdem verschiedene Varianten vorgestellt werden. Ziel müsse sein, "dass das Gebäude nicht aus dem historischen Baubestand der Studienkirche und des Leopoldinums hervorsticht". Da dies der ÖDP verwehrt wurde, stimmte die Fraktion geschlossen gegen den Entwurf.

Auf Kritik stößt bei der ÖDP auch, dass naheliegende Standortalternativen aus nicht nachvollziehbaren Gründen von vornherein nicht in die Überlegungen einbezogen wurden. "So wurde weder beim Freistaat, noch bei der Kirche nachgefragt! Es gibt Stellen, an denen man den neuen Kindergarten hochwassersicher, kindgerecht und ohne Gefahren für das Stadtbild errichten könnte", meint Stadtrat Oliver Robl.

Dass die von der ÖDP gewünschte Beratung in den Fraktionen gestoppt und eine Eilentscheidung im Plenum getroffen wurde, kritisiert Stadtrat Michael Geins: "Entgegen der üblichen Praxis bestand nicht die Zeit, im Ausschuss über die Fassadengestaltung an einem exponierten Standort zu reden und den Architekten in die Fraktion einzuladen. Das ist ein einmaliger Vorgang, den ich so noch nicht erlebt habe", so Geins.


Donnerstag, 2. Juli 2020

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