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03.12.2013

ÖDP will Bebauungsplan und städtebaulichen Wettbewerb für Innstadt-Brauerei-Areal

Mangold: Keine Bausünden wie in Haibach!


Den Blick vom Sommerkeller auf die Altstadt und auf die Veste Oberhaus bestaunten viele Passauer beim Tag des offenen Denkmals.

Bürgermeister Urban Mangold und ÖDP-Fraktionschef Paul Kastner fordern die Aufstellung eines Bebauungsplans und einen städtebaulichen Wettbewerb für das derzeitige Betriebsgelände der Innstadtbrauerei. Damit soll nach der bevorstehenden Aufgabe von Brauereiimmobilien eine geordnete und sich einfügende städtebauliche Entwicklung sichergestellt werden. Keinesfalls dürften im Bereich der demnächst eingestellten Abfüllanlage "auch nur ansatzweise stadtplanerische Bausünden wie in Haibach entstehen". In dem zu überplanenden Bereich dürfe nur eine Bebauung zugelassen werden, "die in Baustil, Architektur und Bauweise mit der historischen Innstadt harmoniert", fordern die ÖDP-Politiker.

Außerdem solle die Stadt im Zusammenhang mit dieser Planung eine enge Kooperation mit den Eigentümern zur Rettung des vom Verfall bedrohten denkmalgeschützten Sommerkellers, dem sogenannten Glaspalast, anstreben. "Wir brauchen hier eine Paketlösung: verträgliche und ansprechende Gebäude im Bereich der derzeitigen Abfüllanlage und gleichzeitig die Rettung des Sommerkellers. Diese Chance kommt kein zweites Mal", meint Mangold. Ihr Antragspaket hat die ÖDP-Fraktion letzte Woche bei OB Dupper eingereicht.

Die Verwaltung soll deshalb laut ÖDP-Antrag auch beauftragt werden, mit den Eigentümern Gespräche über die künftige Nutzung des Sommerkellers zu führen, so dass dieser wieder als Raum für geeignete, nicht lärmintensive Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich wird. "Wir könnten uns auch eine tageweise Nutzung durch die Stadt selbst vorstellen", so Mangold: "Wenn jetzt, nach der Eröffnung des neuen beliebten Lokals "Das Oberhaus" im Blickkontakt gegenüber der denkmalgeschützte Glaspalast vor dem Verfall gerettet und dann auch noch auf dem Areal der Löwenbrauerei-Abfüllanlage alte Bausünden beseitigt werden, wäre das eine höchst erfreuliche Entwicklung für Passau. Die Stadt muss das mit Nachduck unterstützen und voranbringen", fordert der ÖDP-Oberbürgermeisterkandidat.

Mangold: "Nach der Behebung der Flutschäden gehört das für uns zu den herausragenden Zielen der nächsten Jahre. Es wäre geradezu traumhaft, wenn der Glaspalast mit seiner schönen Aussicht auf die Altstadt und auf die Veste Oberhaus an alte Zeiten, an die sich noch viele Passauer erinnern, anknüpfen könnte. Wenn das gelingt, dann hätten wir nach der Heilig-Geist-Kirche einen weiteren vergessenen Schatz zur Freude der Passauer wiederentdeckt und ein wertvolles Denkmal gerettet.


Samstag, 4. Juli 2020

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