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01.02.2014

ÖDP und Aktive Passauer verabschieden Wahlprogramm:

Glaspalast statt Seilbahn, mehr Einsatz für die Stadtteile, Ehrenamtskarte einführen!


Einstimmigkeit nach gründlicher Debatte: Die gemeinsame Liste ÖDP/Aktive Passauer verabschiedete ein 20-Punkte-Wahlprogramm.

Die gemeinsame Stadtratsliste der ÖDP und der Wählergruppe Aktive Passauer hat ihr Wahlprogramm im Gasthaus Apfelkoch einstimmig verabschiedet: "Passau gehört zu den ältesten und schönsten Städten in Europa. Das Bewahren der geschichtlichen Zeugnisse besitzt für uns höchste Priorität", lautet der erste Programmsatz, an dem sich viele weitere Punkte orientieren. So erklärt die Liste ÖDP/Aktive Passauer nun nochmals offiziell ihr Nein zur Seilbahn. Deren Berg- und Talstation wären gravierende Eingriffe in das Stadtbild. Auch Schneisen in den bewaldeten Georgsberg wären die Folge.

Ein klares Ja sagen ÖDP/Aktive Passauer dagegen zur Rettung des vom Verfall bedrohten Glaspalastes unterhalb des Klosters Mariahilf. "Wir wollen eine bestmögliche Bauleitplanung für das Brauereigelände in der Innstadt. Was hier demnächst neu entsteht, muss zur Innstadt passen", erklärt OB-Kandidat Urban Mangold.

Verstärkt will sich die ÖDP in der nächsten Amtsperiode den Stadtteilen widmen. Wir entwickeln gerade gute Ideen, wie wir die Nahversorgung in Schalding und in Hals verbessern können, erklärt OB-Kandidat Urban Mangold. Dass die Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes schon beim häufigeren Mähen der Kinderspielplätze ins Stocken gerät, gehört nach Ansicht der ÖDP "zu den Rätseln dieser Amtsperiode". "Das wollen wir schnell ändern", kündigt Mangold an. Ausbauen will Mangold auch den schon eingeführten Heimservice für ältere Passauer: "Das Ziel muss sein, dass ältere Menschen so lange sie es wollen, in den eigenen vier Wänden leben können".

Die Stadt solle sich ferner dafür einsetzen, dass nicht die Nordtangente in den Bundesverkehrswegeplan kommt, sondern dass das dafür erforderliche Geld für den neuen großen Georgsberg-Tunnel umgeschichtet wird, der Anger und Ilzstadt im Gegensatz zur Nordtangente wirklich entlasten könnte. "Es ist halt nun mal so, dass die meisten nicht an Passau vorbei, sondern nach Passau rein wollen. Deshalb würde die Nordtangente ohne verkehrspolitischen Sinn das wertvolle Naturschutzgebiet Ilztal bei der Trifftsperre zerstückeln. Das wollen wir auf keinen Fall", so Mangold. Außerdem will die ÖDP-Fraktion Garant dafür sein, dass die Stadtwerke ihren Weg in eine immer umweltfreundlichere Energieversorgung konsequent weiter verfolgen.

Das ehrenamtliche Engagement in der Stadt wollen ÖDP und Aktive Passauer noch mehr als bisher anerkennen und auch eine Ehrenamtskarte, die es im Landkreis bereits gibt, einführen.


Donnerstag, 24. September 2020

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