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07.07.2014

Altstadt-Kindergarten: ÖDP kritisiert das Durchpeitschen der Standortfrage

Warum wurde dieses Bauvorhaben dem Gestaltungsbeirat vorenthalten?


"Die Weigerung, Standortalternativen für den unbestritten notwendigen Altstadt-Kindergarten ernsthaft zu prüfen", ist nach Ansicht der ÖDP-Stadtratsfraktion ein denkmalpflegerischer Frevel. Genauso kritikwürdig wie das Ergebnis der Stadtratsentscheidung ist nach Ansicht der ÖDP-Fraktion aber auch die Vorgehensweise. "Sowohl bei der Grundsatzentscheidung im November als auch bei der Baugenehmigung am 26. Juni sei nach drei Wortmeldungen von der Mehrheit "Schluss der Debatte" beschlossen worden. Auch der Stadtheimatpflegerin sei im Bauausschuss das Wort verweigert worden, so ÖDP-Fraktionsvorsitzender Paul Kastner.

Und das bei diesem massiven Eingriff in das Erscheinungsbild unserer Stadt, ausgerechnet auf ihrer "Schokoladenseite", kritisiert Kastner. Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) hält es für "nicht nachvollziehbar, dass ein Neubau an diesem hochsensiblen Ort vor der Studienkirche dem Gestaltungsbeirat vorenthalten wird": "Das ist ein geradezu unglaublicher Vorgang, der dieses Beratergremium, das die Stadt sich doch selbst und zu Recht eingerichtet hat, brüskieren muss! Dass der Gestaltungsbeirat vor einigen Wochen mit einem Neubau unter der Schanzlbrücken-Auffahrtsrampe beschäftigt wurde und zum Neubau vor der Studienkirche nicht befragt wird, ist unfassbar. Unsere Fraktion respektiert Mehrheitsentscheidungen immer, aber diese ist nicht fair zustande gekommen".

Im Rahmen einer Abwägung, die diesen Namen verdient, hätten nach Ansicht der ÖDP-Fraktion Standortalternativen, auch in bereits bestehenden Gebäuden, ernsthaft ermittelt werden müssen. "Angesichts des hochsensiblen Standortes ist es unverzichtbar, mit Hilfe von Phantomgerüsten und computergestützten Simulationen die Wirkung der Neubauplanung hinsichtlich des Stadtbildes und des denkmalgeschützten Ensembles darzustellen. Wir stehen zu 100 Prozent hinter einem optimalen Kindergartenangebot in der Altstadt. Doch über die bestehenden Möglichkeiten und die Auswirkungen auf das Stadtbild muss man ohne Zeitdruck reden können", fordert Kastner.


Sonntag, 19. Januar 2020

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