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20.12.2014

Verkehrssicherheit in Zieglstadl:

Bürgermeister Mangold (ÖDP) kritisiert missglücktes Weihnachtsgeschenk der Bezirksregierung und wendet sich an Innenminister Herrmann


Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) will sich mit dem missglückten Weihnachtsgeschenk für die Anwohner in Zieglstadl und Gaißa nicht abfinden. Die Regierung von Niederbayern hat kürzlich das Tempolimit und das Überholverbot abgelehnt, das der Ordnungsausschuss des Passauer Stadtrates im Mai nach einem Unfall mit Todesfolge auf der Staatsstraße beschlossen hatte. Auslöser für das Eingreifen der Regierung war, dass sich das Staatliche Bauamt als für die Staatsstraße zuständiger Baulastträger geweigert hatte, den Beschluss der Kommunalpolitiker umzusetzen. Die Straßenbehörde legte die Angelegenheit im Mai der Bezirksregierung zur Entscheidung vor. Ausschussvorsitzender Urban Mangold will hat nun am Wochenende in einem Schreiben an den zuständigen Ressortchef Innenminister Joachim Herrmann beantragt, die Entscheidung der niederbayerischen Bezirksregierung fachaufsichtlich zu überprüfen.

Der ÖDP-Politiker hält die Anliegen der Bürger um Anwohnersprecher Robert Stadler für absolut berechtigt und gut begründet. Zwischen der Autobahnabfahrt und Zieglstadl soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 KMH eingeführt werden. Von dort bis zur Abzweigung Wörth/Maierhof soll Tempo 80 statt bisher Tempo 100 gelten. Im gesamten Bereich der Grundstücksausfahrten bei Zieglstadl/Gaißa soll es künftig außerdem ein Überholverbot geben.

"Wenn es hier zu Unfällen kommt, dann sind diese in der Regel sehr schwerwiegend. Diese Tragödien sind auf eine zu hohe Geschwindigkeit und/oder waghalsige Überholmanöver zurückzuführen", erklärten die ÖDP-Politiker Mangold und Jörn Rüther schon in der letzten Stadtratsperiode als Antragsteller. Der Geschwindigkeitssprung auf 100 km/h bei Maierhof verleite auf dieser Strecke dazu, Gas zu geben und schnell noch vermeintlich zu langsam fahrende Autos zu überholen. Und das auf einer Strecke von gerade mal einem Kilometer! Darüber hinaus wird die Straße im Bereich Zieglstadl schmaler, der Radweg verläuft neben der Straße, es gibt mehrere Zufahrten zu Häusern und es gibt zwei Bushaltestellen die eine Überquerung der Fahrbahn bedingen.

Die ablehnende Entscheidung der Bezirksregierung sei auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil wenige Meter weiter vor der Autobahnmeisterei die geforderte Geschwindigkeit Tempo 60 bereits gelte. "Vor den eigenen staatlichen Immobilien wird mit anderen Maßstäben gemessen und die Sicherheit größer geschrieben als vor den Häusern der nur wenige hundert Meter entfernten Anwohner. Das kann ja wohl nicht wahr sein", kritisiert der ÖDP-Bürgermeister.


Donnerstag, 2. Juli 2020

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