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29.07.2015

Auf Einladung von Bezirksrat Urban Mangold: ÖDP-Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner besucht Technologiezentrum Energie

„Wir brauchen ein Markteinführungsprogramm für Stromspeicher“


Bei der Besichtigung des Technologiezentrums Energie in Ruhstorf an der Rott (von rechts): Kreis- und Stadtrat Franz Sebele, Bezirksrat und Bezirksvorsitzender Urban Mangold, MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner, Marktgemeinderat Max Schnall, Prof. Dr Karl-Heinz Pettinger vom TZE, stellv. Landesvorsitzende und Kreisrätin Agnes Becker, Kreisrat Walter Dankesreiter, Marktgemeinderätin Ingrid Ohly und TZE-Geschäftsführer Dr. Reinhard Schwaiberger.

ÖDP-Europaabgeordneter Prof. Dr. Klaus Buchner fordert ein Förderprogramm für dezentrale Stromspeicher, um die erzeugte regenerative Energie vor Ort zu nutzen. „Die Forschungen im Technologiezentrum Energie in Ruhstorf bringen uns einen wichtigen Schritt weiter. Wir hätten allerdings schon vor 20 Jahren so weit sein können. Nur weil die etablierten Parteien an einer zentralistischen Energieversorgung durch Großkonzerne festhalten, ist so lange nichts geschehen“, bedauert der Physiker und Mathematiker Prof. Buchner.

„Die niederbayerische ÖDP unterstützt den Kurs von Prof. Buchner und fordert den klaren Vorrang für dezentrale Speicher“, erklärte der ÖDP-Bezirksvorsitzende und Bezirksrat Urban Mangold. Wichtig sei, „dass die verantwortlichen Politiker den Bürgern die Energiewende ehrlich erklären als Generationenprojekt, das dem Klimaschutz dient, Wertschöpfung wie Arbeitsplätze in unsere Heimat holt und die Abhängigkeit von Energieimporten beendet“.

Zusammen mit kommunalen ÖDP-Mandatsträgern der Region besuchten Prof. Buchner und Urban Mangold das TZE und zeigten sich beindruckt von der Forschungsarbeit. Wenn die Bereitstellung von Speicherkapazität durch Anreize gefördert werde, wird es nach Ansicht der ÖDP für diese Technik die gleiche wirtschaftliche und technische Dynamik geben wie beim regenerativen Strom durch die Einspeisevergütung. Die in Ruhstorf erforschte Batterietechnik sei zur Glättung und Speicherung der tagesaktuellen Spitzen notwendig, für Langzeitspeicherung zum Ausgleich jahreszeitliche Schwankungen gibt es bereits die Methanisierung überschüssigen regenerativen Stroms, erklärt die ÖDP.

„Wir müssen also gar nicht auf hohe Landverbräuche durch eine Vielzahl von Pumpspeichern in landschaftlich reizvollen Gebieten setzen und wir werden nicht neue Hochspannungstrassen in dem von der Regierung propagierten Umfang brauchen, wenn wir uns ab sofort auf Dezentralität und neue Speichertechnik konzentrieren“


Freitag, 25. September 2020

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