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11.08.2015

Niederbayerischer ÖDP-Vorstand besuchte Heizkesselhersteller HDG in Massing

Bezirksrat Urban Mangold mahnt durchdachte Förderprogramme für die Energiewende an: Beim 10.000-Häuser-Programm der Staatsregierung muss nachgebessert werden!


Eigentümerin Eva Ackermann (rechts) und Geschäftsführer Martin Ecker (3.v.r.) stellten dem ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold (2.v.r.) den Massinger Heizkesselhersteller HDG vor. Mit dabei waren (von links) Kreistagsfraktionsvorsitzender Sepp Rettenbeck, stellvertretender Bezirksvorsitzender Oswald Zöller, die Vorstandsmitglieder Michael Schöffberger und Rosmarie Pfefferl, ÖDP-Kreisvorsitzender Alois Erber und die weiteren Vorstandsmitglieder Bernd Wimmer, Jörn Rüther sowie die stellvertretende Bezirksvorsitzende und Landshuter Stadträtin Christine Ackermann.

Massing. Der niederbayerische ÖDP-Bezirksvorstand hat im Rahmen seiner Sitzung im Freilichtmuseum den Massinger Heizkessel-Hersteller HDG besichtigt und sich mit der Geschäftsleitung über die Erfordernisse einer Energiewende im Wärmebereich ausgetauscht. Begleitet wurde der Vorstand vom ÖDP-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Sepp Rettenbeck und vom ÖDP-Kreisvorsitzenden Alois Erber.  Wichtigstes Ergebnis seitens der ÖDP: „Das von der Staatsregierung angekündigte und von MdL Reserl Sem im Landkreis vorgestellte 10.000-Häuser-Programm für private Hausbesitzer ist sicherlich gut gemeint, aber verbesserungsbedürftig“, meint ÖDP-Bezirksvorsitzender und Bezirksrat Urban Mangold.

Wichtig für die mittelständische Wirtshaft sei eine stabile Auftragslage. „Den Betrieben ist nicht geholfen, wenn ein Förderprogramm politisch angekündigt wird, aber erst knapp drei Monate später startet.  Dies könne dazu führen, dass ohnehin anstehende Investitionsentscheidungen hinausgeschoben werden und bis zum Förderprogrammstart Auftragseinbrüche entstehen. Vor allem angesichts des niedrigen Ölpreises sei diese Gefahr nicht von der Hand zu weisen, meint Mangold.

 

Entscheidend ist nach Ansicht des ÖDP-Vorstandes auch, dass es bei dem Programm keine jährlichen Fördertranchen gibt, die nach Ausschöpfung ausgesetzt werden – bei gleichzeitiger Ankündigung einer späteren Fortsetzung. Auch dies führe zu Auftragseinbrüchen und zur Verschiebung von Investitionen.

HDG-Gesellschafterin Eva Ackermann und Geschäftsführer Martin Ecker stellten den ÖDP-Vorstandsmitgliedern das 1978 gegründete Unternehmen vor, das inzwischen 240 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende hat. „Dem Unternehmen ist eine Energiewende im Wärmemarkt im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft und im Einklang mit Umwelt und Natur ein Anliegen“, erklärte die Eigentümerin. „HDG will in Zukunft im gesamten Unternehmen verstärkt Einfluss auf eine positive Umweltbilanz nehmen. Schon heute stammt die im Betrieb verbrauchte Energie aus 100 Prozent heimischer Wasserkraft. Unternehmens- und Produktionsstandort ist Massing.


Freitag, 24. Januar 2020

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