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11.09.2015

Zum 15-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft: Passau und Veszprém bekräftigen ihre Freundschaft

50 Passauer beim Festakt im Rathaus der Partnerstadt


Bürgermeister Urban Mangold und Bürgermeister Gyula Porga bekräftigten durch Unterzeichnung einer Festurkunde die Freundschaft zwischen Passau und Veszprém

Der deutsch-ungarische Freundeskreis beim Gruppenfoto vor dem Rathaus der Stadt Veszprém mit Erzbischof Gyula Márfi, Bürgermeister Gyula Porga und Bürgermeister Urban Mangold mit Familie.

Seit 15 Jahren sind Passau und Veszprém durch eine Städtepartnerschaft freundschaftlich verbunden. Das halbrunde Jubiläum wurde jetzt im Rathaus der ungarischen Stadt gefeiert. Bürgermeister Urban Mangold und die Präsidentin des deutsch-ungarischen Freundeskreises Amanda Dropalla führten die 50-köpfige Passauer Delegation an, die von Bürgermeister Gyula Porga und vom Freundeskreis der Partnerstadt mit Präsidentin Elisabeth Szabo an der Spitze gastfreundlich empfangen wurden. Mangold und Porga unterzeichneten im Rathaus der Partnerstadt feierlich eine Urkunde zur Bekräftigung der Freundschaft. Die beiden Bürgermeister lobten das großartige ehrenamtliche Engagement von Amanda Dropalla und Elisabeth Szabo mit den beiden aktiven Freundeskreisen.

Der vor nunmehr 15 Jahren abgeschlossenen Städtepartnerschaft zwischen Passau und Veszprém liegen viele geschichtliche Gemeinsamkeiten, im Besonderen die alten traditionellen kirchlichen Beziehungen zu Grunde. Das Bistum Passau reichte in der Vergangenheit bis zur ungarischen Grenze und spielte bei der Christianisierung von Ungarn eine wesentliche Rolle. So entstanden jahrhundertealte kirchliche und kulturelle Beziehungen, die bis in die Gegenwart reichen.

Die Selige Gisela, Gemahlin König Stephans und erste ungarische Königin, verbindet die beiden Länder seit fast einem Jahrtausend. Nach dem Tod ihres Ehemanns verließ Gisela im Jahr 1045 Ungarn und lebte danach als Äbtissin im Benediktinerkloster Niedernburg, wo sich auch ihr Grab befindet. Es ist Wallfahrtsort für viele Ungarn.

Urban Mangold, der mit seiner Frau Katrin und den Töchtern Anna und Seraphina angereist war, sagte in seiner Ansprache, er habe bei den Spaziergängen in Veszprém noch weitere Gemeinsamkeiten entdeckt: „Beide Universitätsstädte haben aus einer langen Geschichte ein reiches städtebauliches Erbe: mit einem beeindruckenden Dom, einem wunderschönen Rathaus und bischöflichen Palais, eingebettet in eine reizvolle Topographie“.

In der Feierstunde lobte  der Passauer Bürgermeister, „das Veszprém unwahrscheinlich viel tut, um die historische Bausubstanz unverfälscht zu bewahren“. „Das ist ein großartiges Geschenk für nachfolgende Generationen“, sagte Mangold, der sich bei seinem ungarischen Amtskollegen für die Unterstützung der Städtepartnerschaft im Namen der Stadt Passau bedankte.


Donnerstag, 24. September 2020

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