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03.06.2016

Passaus Zweiter Bürgermeister fordert: Staatliche Zuschüsse für Rottaler Hochwasser-Geschädigte wie in Passau!

ÖDP Niederbayern äußert tiefe Erschütterung über die Katastrophe im Rottal


Tief erschüttert ist der Vorsitzende der niederbayerischen ÖDP Urban Mangold angesichts der Hochwasserkatastrophe im Rottal: „Es ist sehr bitter, die schlimmsten Befürchtungen der Klimafolgenforschung bestätigt zu sehen. Unser Mitgefühl gilt den Menschen, die Angehörige verloren haben und sich in ihrer Existenz bedroht sehen“, so der Zweite Bürgermeister der Staat Passau.

Mangold appelliert an die Staatsregierung, für das Rottal ein bayerisches Zuschussprogramm für Hochwassergeschädigte aufzulegen, dass wie 2013 in Passau unbürokratisch eine Kostenübernahme von mindestens 80% für die Sanierung ermöglicht. Diese Hilfe habe ohne Bedingungen jeder Geschädigte erhalten. In Passau sei es zudem gelungen, durch die enorme Spendenbereitschaft, weitere zehn Prozent der Sanierungskosten aus Spenden zu decken, so dass die Betroffenen zehn Prozent selbst schultern mussten. „Diese Zusage hat 2013 den Menschen in Passau wieder Hoffnung und eine Zukunftsperspektive gegeben. Nach jahrelangen Sanierungsmaßnahmen sind unserer Häuser jetzt noch schöner als vor dem Unglück. Als gebürtiger Rottaler hoffe ich für die Menschen, dass dies auch hier mit staatlicher Hilfe gelingt und wenigstens bei den materiellen Schäden alles wieder zum Besten gebracht werden kann, wie es auch bei uns in Passau möglich war“, so der ÖDP-Politiker und Zweite Bürgermeister von Passau.

 

Mangold appelliert außerdem an alle politischen Verantwortungsträger, bei der Nachhaltigkeitspolitik nicht mehr zu bremsen. Die Menschheit könne sicherlich Naturkatastrophen nie gänzlich ausschließen, verantwortliche und zukunftsfähige Politik verlange jedoch, „die schrecklichen Gefahren von Naturkatastrophen zu minimieren und nicht zu verstärken. Jetzt endlich müssen alle gemeinsam die nötigen Korrekturen bei der Struktur-, Verkehrs-  und Energiepolitik anpacken“. In diesem Zusammenhang appelliert Mangold an Ministerpräsident Seehofer, ein Machtwort zu sprechen und „den Entwurf von Heimatminister Söder zum neuen Landesentwicklungsprogramm zu kassieren“: „Eine weitere Intensivierung  der Flächenversiegelung in Bayern, wie sie dieser absurde Plan vorsieht, kann nicht mehr verantwortet werden.“ Bodenschutz sei auch praktizierte Hochwasservorbeugung und müsse in Bayern jetzt endlich Vorrang erhalten.


Donnerstag, 16. Juli 2020

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