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03.06.2016

Berufsschul-Neubau in Vilshofen: Agnes Becker (ÖDP) weist Vorwürfe von Walter Taubeneder zurück.

„Der von ÖDP-Verbandsrat Urban Mangold beantragte Passivhausstandard für die neue Berufsschule Vilshofen wurde ohne fundierte Berechnung verworfen“.


Die ÖDP-Kreisvorsitzende und Wegscheider Kreisrätin Agnes Becker weist die Vorwürfe des Berufsschulverbandsvorsitzenden Walter Taubeneder zurück und bekräftigt ihre Kritik: Der von ÖDP-Verbandsrat Urban Mangold beantragte Passivhausstandard für die neue Berufsschule Vilshofen sei ohne fundierte Berechnung aus parteipolitischen Gründen verworfen  worden. Der geladene Energieexperte habe mehrfach erklärt, dass er sich „nach seinem Bauchgefühl“ für den niedrigeren Energiestandard ausspreche. „Das Wort Bauchgefühl habe ich bei einem Experten-Sachvortrag bislang noch nie gehört“, kritisiert die stellvertretende Vorsitzende der ÖDP-Kreistagsfraktion.

Mehrfach sei den Verbandsräten vor der Abstimmung gesagt worden, bei der favorisierten Bauweise nach KfW 55 bekäme man von der Förderbank einen Tilgungszuschuss von fast einer Million Euro, mit dem man dann viele Jahre „kostenlos heizen“ könne. „Der Vollständigkeit halber wäre natürlich der Hinweis angebracht gewesen, dass auch der Passivhausstandard mit Tilgungszuschuss gefördert wird und die Heizkosten hierbei erst gar nicht in der Größenordnung anfallen. Dann wäre der Tilgungszuschuss der Förderbank ein  echter Tilgungszuschuss und nicht ein Betrag, den man verheizen kann“, so Becker.

Die ÖDP bleibt in der Gesamtbetrachtung des Vorgangs dabei, dass die Entscheidung gegen den Passivhausstandard parteipolitisch motiviert war. „Was beim Landratsamt-Neubau in Salzweg noch hoch gelobt wurde, soll plötzlich nicht mehr möglich sein. Das kann man nicht nachvollziehen. Der CSU passt es halt nicht, wenn sie eigentlich einem Antrag der ÖDP zustimmen müsste, weil er sinnvoll ist“, so Becker. Auf Unverständnis stößt bei der ÖDP nach wie vor die Erklärung der Verwaltung, die von der ÖDP beantragte Stellungnahme des mit dem Passivhaus-Neubau in Salzweg befassten Baudirektor Küblbeck sei nicht möglich gewesen, weil dieser sich in Urlaub befunden habe. „Den verdienten Urlaub gönnen wir Herrn Küblbeck selbstverständlich“, betont Becker. „Wir sind uns auch sicher, dass es im Landratsamt Passau wie in jeder gut geführten Behörde eine Urlaubsvertretungsregelung gibt. Ich habe aber den Eindruck, dass diese bewusst außer Kraft gesetzt wurde, um dem ÖDP-Antrag nicht inhaltlich unterstützen zu müssen“, so die ÖDP-Kreisrätin.


Mittwoch, 8. Juli 2020

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