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21.08.2018

ÖDP will Neustart beim öffentlichen Personennahverkehr: Park & Ride mit Expressbussen, Verkehrsverbund, Taktverbesserungen und Elektrobusse

„Der Einsatz von E-City-Bussen ist aus Lärmschutzgründen und zur Verbesserung der Luftqualität längst überfällig!“


Die ÖDP-Stadtratsfraktion will einen Neustart der Stadt Passau zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs: „Wir wollen es nochmals versuchen, ob man mit einem besseren Takt und weiteren punktuellen Verbesserungen mehr Menschen zum Umsteigen bewegen kann“, sagen Paul Kastner und Urban Mangold, die die ÖDP im Stadtwerkeausschuss vertreten. Außerdem verlangt die ÖDP einen Stadt-Land-Verkehrsverbund unter Einbeziehung der Ilztalbahn und der Granitbahn, die im Regelbetrieb viel Entlastung bringen könnten. Die hierbei aufgebauten Hindernisse seien „mehr als unverständlich“.

Die Ausweitung des Parkplatzangebotes im Zentrum habe dazu geführt, dass Park & Ride-Konzepte eher nicht funktionieren, meint die ÖDP.  „Aber auch das wollen wir nochmals versuchen - in Verbindung mit  Express-Buslinien in die Stadtmitte, am besten mit Elektroantrieb“, so Kastner und Mangold.

Dass die Umstellung des City-Busses auf Elektroantrieb trotz wiederholter Ankündigungen bis jetzt nicht geklappt hat, ist der ÖDP Anlass für einen neuen Vorschlag:  „Die Umstellung der City-Buslinie auf E-Busse anstelle der derzeit lärmenden und abgasintensiven Fahrzeuge wird seit längerem öffentlich diskutiert und von der Bevölkerung gewünscht. Der Einsatz von E-Bussen ist aus Lärmschutzgründen und zur Verbesserung der Luftqualität im Stadtzentrum längst überfällig“, meinen Kastner und Mangold. Zuletzt wurde die Durchfahrbreite des Paulusbogens als Hindernis benannt. Die bisher bekannten E-Busse mit der Kapazität des bisherigen City-Busses haben der Sachdarstellung der Verwaltung zufolge eine Achsbreite, die nicht durch den Paulusbogen passt. Die Personenkapazität des City-Busses wiederum sei aber in den Hauptverkehrszeiten notwendig. Deshalb, so schlägt die ÖDP-Fraktion vor, soll anstelle des bisherigen City-Busses in den Berufsverkehrszeiten kleinere, zeitversetzt und verdichtet fahrende E-Busse eingesetzt werden. Und in den weniger frequentierten Stunden soll der City-Bus dann wie bisher fahren und einer der Kleinbusse auf einer K-Linie eingesetzt werden.

Schon länger wollte die ÖDP etwas für die Grundsicherungsempfänger unter den Senioren tun. Auf Vorschlag von Urban Mangold war sogar schon ein Betrag eingeplant, um für diesen Personenkreis deutlich günstigere Senioren-Bustickets anzubieten. Auch hier mahnt die ÖDP einen Neustart an.

Im einzelnen schlagen Kastner und Mangold vor, die morgendlichen Abfahrtszeiten der ersten Busse an die Zugabfahrten anzupassen, um für Pendler die Erreichbarkeit der Zugverbindungen nach München und Regensburg (Abfahrt 05:23 Uhr) und Linz (Abfahrt 05:24 Uhr) zu gewährleisten. Linien, auf denen es noch keinen mindestens 30-minütigen Bustakt gibt, sollen diesen zumindest in den Berufsverkehrszeiten bekommen. Die Linie 7 über Alte Rieser Straße muss beibehalten und bis zum Oberhaus erweitert werden. Bei der Linie 4 nach Hochstein soll es Taktverbesserung während der Ferienzeit und samstags geben.

ÖDP-Stadtratsfraktion, www.oedp-fraktion-passau.de, Tel. 0851/931131 o. 0851/44442.

 

Nachfolgend zwei ÖDP-Anträge zum ÖPNV in Passau (vom 20.8. und vom 2.8.2018):

 

Von: ÖDP Bayern - Urban Mangold [mailto:urban.mangold@oedp-bayern.de]
Gesendet: Montag, 20. August 2018 13:36
An: 'ob-buero@passau.de'
Betreff: zweiter Antrag der ÖDP-Fraktion zum ÖPNV

 

Paul Kastner, Urban Mangold

(für die ÖDP-Stadtratsfraktion)

 

 

 

Herrn Oberbürgermeister

Jürgen Dupper

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in Ergänzung unseres Antrages „E-City-Bus“ vom 2.8.2018 (s.u.) stellen wir folgenden Antrag und bitten Sie, diesen dem zuständigen Gremium zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen:

 

1) Die Stadtwerke Geschäftsführung wird beauftragt, unter anderem auf der Basis eingegangener Bürgeranregungen Takt-Verdichtungen und weitere punktuelle Verbesserungen zu prüfen und dem Stadtwerke-Aufsichtsrat sowie dem Stadtratsplenum hierzu einen Vorschlag zu unterbreiten. Unter anderem schlagen wir vor:

a)Anpassung der morgendlichen Abfahrtszeiten der ersten Busse, um für Pendler die Erreichbarkeit der Zugverbindungen nach München und Regensburg (Abfahrt 05:23 Uhr) und Linz (Abfahrt 05:24 Uhr) zu gewährleisten.

b)Mindestens 30 Minutentakt auf allen Linien während Berufsverkehrszeiten: 06:00 - 09:00 Uhr und 16:00 - 19:00 Uhr.

c)Beibehaltung der Linie 7 über Alte Rieser Str. mit Erweiterung der Linienführung über Oberhaus.

d)Linie 4 Hochstein. Taktverbesserung während der Ferienzeit und samstags.

 

2) Die Stadtwerke-Geschäftsführung wird beauftragt,  einen Stadt-Land-Verkehrsverbund unter Einbeziehung der Ilztalbahn und der Granitbahn, die im Regelbetrieb Entlastung bringen könnten, zu prüfen.

 

3) Die Verkehrsplanung erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ein Park & Ride-Konzept, kombiniert mit Elektro-Expressbussen.

 

4) Es wird geprüft, ob das Senioren-Busticket weiter vergünstigt werden kann.

 

 

Begründung:

 

Die Stadt Passau soll einen Neustart zur Optimierung des öffentlichen Verkehrs wagen. Wir wollen es nochmals versuchen, ob man mit einem besseren Takt, Park & Ride und weiteren punktuellen Verbesserungen mehr Menschen zum Umsteigen bewegen kann. In einem Stadt-Land-Verkehrsverbund sollte auch auf eine Reaktivierung der Nebenbahnen im Regelbetrieb gesetzt werden. Die dagegen aufgebauten Hindernisse sind mehr als unverständlich.

 

Schon länger schlagen wir einen günstigeren Bustarif für die Grundsicherungsempfänger unter den Senioren vor. Auf Vorschlag der Fraktion war sogar schon ein Betrag eingeplant, um für diesen Personenkreis deutlich günstigere Senioren-Bustickets anzubieten.

 

Die Taktverbesserungen in den Berufsverkehrszeiten (Punkt 1) sind ein Mindestvorschlag. Linien, auf denen es schon jetzt einen besseren Takt, sollen natürlich diesen behalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Urban Mangold, Paul Kastner

 

 

Nachfolgend der schon Anfang August eingereichte weitere Antrag:

 

Von: ÖDP Bayern - Urban Mangold [mailto:urban.mangold@oedp-bayern.de]
Gesendet: Donnerstag, 2. August 2018 19:43
An: ob-buero@passau.de
Betreff: Antrag E-City Bus

 

Urban Mangold

 

 

 

Herrn

Oberbürgermeister Jürgen Dupper

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

zur Umstellung der City-Buslinie auf E-Busse stelle ich folgenden Antrag:

 

 

Antrag:

 

Die Stadtwerke Passau betreiben die City-Buslinie zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens bis Ende 2019 mit Elektro-Kleinbussen. Es werden mindestens zwei kleinere E-Busse eingesetzt, die in den Hauptverkehrszeiten in einem optimierten Takt verkehren. Die Größe der zu bestellenden E-Busse wird der Engstelle Paulusbogen angepasst.

 

Außerhalb der Hauptverkehrszeiten soll die Linie mit dem bisherigen Takt und mit nur einem E-Bus bedient werden. Die Werkleitung wird beauftragt, eine Verwendung des dann frei werdenden zweiten E-Fahrzeugs auf anderen Linien (K-Busse, Nachtlinien …) zu prüfen.

 

Begründung:

 

Die Umstellung der City-Buslinie auf E-Busse anstelle der derzeit eingesetzten lärmenden und abgasintensiven City-Busse wird seit längerem öffentlich diskutiert und von der Bevölkerung gewünscht. Der Einsatz von E-Bussen wäre aus Lärmschutzgründen und zur Verbesserung der Luftqualität im Stadtzentrum, insbesondere in der Altstadt notwendig.

 

Zuletzt wurde die Durchfahrbreite des Paulusbogens als Hindernis benannt. Die bisher bekannten E-Busse mit der Kapazität des bisherigen City-Busses haben der Sachdarstellung der Verwaltung zufolge eine Achsbreite, die der Passierbarkeit des Paulusbogens entgegensteht. Die Personenkapazität des City-Busses wiederum ist in den Hauptverkehrszeiten notwendig.

 

Aus diesem Grund schlägt die ÖDP-Stadtratsfraktion vor, mindestens zwei kleinere E-Busse in den Hauptverkehrszeiten zeitversetzt einzusetzen und den City-Bustakt auf diese Weise zu verdichten. Außerhalb dieser Zeiten sollte der zweite Kleinbus auf einer anderen Linie eingesetzt werden.

 

Sollte inzwischen ein E-Bus mit der Kapazität des bisherigen City-Busses in der notwendigen Achsbreite erhältlich sein, könnte alternativ auch dieser beschafft werden. Hierzu sollten nochmals alle aktuellen Zuschussmöglichkeiten geprüft werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Urban Mangold

 

SWP-Aufsichtsratsmitglied

(zugleich für die ÖDP-Stadtratsfraktion)

 

 

 


Sonntag, 18. November 2018

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