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15.06.2012

Mangold zur Schadenersatzklage der Energiekonzerne:

„Mit Konzernen wie E.ON sollten die Stadtwerke keine Geschäfte mehr machen!“


Die anlaufende Schadenersatzlage der Stromkonzerne wegen des Atomausstiegs sollte nach Ansicht von Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) von der Kommunalpolitik nicht einfach achselzuckend zur Kenntnis genommen werden. "Die Energiekonzerne werden zum Staat im Staate. Sie torpedieren die demokratische Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen und wollen jetzt auch noch 15 Milliarden von den Steuerzahlern als Schadenersatz kassieren. Wir müssen im Stadtwerke-Aufsichtsrat nochmals darüber reden, ob wir das einfach so hinnehmen. Ich finde, mit solchen Leuten sollten wir keine Geschäfte mehr machen", fordert Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP).

Mangold hat im Stadtwerke-Aufsichtsrat bereits 2010 erreicht, dass nach Ablauf des im Jahr 2013 auslaufenden Vertrages mit E.ON in der Größenordnung des kommunalen Eigenbedarfs Angebote von echten Ökostrom-Anbietern eingeholt werden sollen, die nicht zum einem Atomkonzern gehören. Die Umsetzung dieses Beschlusses steht nun an.

Wegen der Schadenersatzklage der Energiekonzerne appelliert der ÖDP-Politiker an alle Fraktionen, "ihre Zurückhaltung gegenüber E.ON aufzugeben. Es ist besser, ganz mit E.ON zu brechen. Den Strom könnten wir beispielsweise über die Thüga (http://www.thuega.de/), einem Zusammenschluss verschiedener kommunaler Versorger beziehen. Außerdem müssen wir unseren regenerativen Eigenerzeugungsanteil noch schneller ausbauen".

"Ich bin überzeugt, dass wir auch in dieser Konstellation Strom zu Kosten beziehen können, die mit E.ON mithalten können. Man muss sich nur endlich mal trauen, den Giganten die Zähne zu zeigen", meint der ÖDP-Politiker.


Freitag, 25. September 2020

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