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27.08.2020

ÖDP zur Neustrukturierung der niederbayerischen Thermalbäder

Der Bezirkstag soll die Staatsregierung für eine Bundesratsinitiative gewinnen: Thermalbadkuren auf Rezept!“


Über die künftige Struktur der Thermalbäder wird derzeit im Bezirkstag diskutiert. Bis zum Sommer 2021 soll die Neuausrichtung feststehen. ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold geht die Debatte nicht weit genug. Er meint: „Jetzt in der Krise wäre der richtige Zeitpunkt, um über eine größere staatliche Wertschätzung für die präventive und therapeutische Wirkung der in den Heil- und Thermalbädern angebotenen Kuren zu debattieren“. Der Bezirkstag solle den Landtag in einer Petition um eine Bayerische Bundesratsinitiative ersuchen. „Es sollen wieder mehr ärztlich verordnete kassenfinanzierte Kuren möglich sein“, sagt Mangold.

Die Therapien in den Heil- und Thermalbädern haben nach Ansicht des ÖDP-Bezirksrates eine gesamtgesellschaftlich und volkswirtschaftlich positive Wirkung, beispielsweise im Zusammenhang mit der betrieblichen Gesundheitsförderung. „Kuren reduzieren Behandlungskosten an anderer Stelle und erhalten die Arbeitskraft. Wer wenn nicht der Bezirkstag wäre das richtige Gremium, um diese Debatte neu anzustoßen! Schließlich ist der Bezirk mehrheitlicher Träger von fünf niederbayerischen Thermalbädern. Die Gesundheitsreform der 90er Jahre mit ihrem Kahlschlag bei den Kuren war übertrieben und viel zu weitgehend“, so Mangold. Deshalb solle die Staatsregierung mit einer Bundesratsinitiative das Ziel verfolgen, dass die Kurorte wieder eine zentralere Rolle im Gesundheitssystem spielen. Der Bezirk sollte mit einer Petition an den Landtag den Anstoß für diese Debatte geben, fordert Mangold in einem beim Bezirkstagspräsidenten eingereichten Antrag.

Für die Finanzierung hätte Mangold einen „innovativen Vorschlag“: „Falls der Bezirkstag die Finanzierung des Vorschlages thematisieren möchte, würde ich folgendes empfehlen: Die Stärkung des Kurwesens sollte idealerweise nicht über höhere Kassenbeiträge und damit höhere Lohnnebenkosten oder über neue Staatsschulden erfolgen, sondern aus einer pandemiereduzierenden Flugbenzinbesteuerung. Das wäre gut fürs Klima und für die Eindämmung von Pandemien sehr hilfreich. Dass ausgerechnet Flugfernreisen steuerbegünstigt sind, kann außerdem nicht für richtig halten, wer die Gefahr der Klimaüberhitzung erkannt hat“, so Mangold.

 


Sonntag, 20. September 2020

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