Politik für Familien

Das Beste für die Entwicklung eines Kindes ist, wenn sich Eltern Zeit nehmen können. Wir glauben, dass ein Teil unserer gesellschaftlichen Probleme wie der mangelnde Respekt vor Mitmenschen und fremden Eigentum daher kommt, dass viele Eltern zu wenig Zeit haben.

Passau hat schon vor der staatlichen Zielfrist die vorgegebene Anzahl der Krippenplätze für unter Dreijährige erfüllt. Dort leisten engagierte Erzieher gute Arbeit. Trotzdem glauben wir: Es ist ein Irrweg, dass die familiäre Betreuung nicht genauso gefördert wird wie die Krippen. Echte Wahlfreiheit für Eltern gibt es nur, wenn auch die familiäre Kinderbetreuung finanziell besser anerkannt wird: Das Elterngeld muss gerechter und mindestens auf die ersten drei Jahre ausgedehnt werden. Es sollte genauso hoch sein wie der Betrag, den ein Krippenplatz pro Kind und Monat kostet.

Doch auch die Stadt kann viel für mehr Familienfreundlichkeit tun und ist bereits auf einem guten Weg. Wir sind dafür, dass die knapper werdenden finanziellen Spielräume nicht für neue Verkehrsgroßprojekte, sondern für die bauliche und energetische Sanierung von Kindergärten und Schulen investiert werden. In Passau gibt es viele positive familienfreundliche Ansätze: das Projekt 'Familienleben in Passau', die Anstellung eines zweiten Streetworkers, die koordinierende Kinderschutzstelle, der Familienpass u. v. m.

Wir setzen uns dafür ein, dass die dezentrale Schulstruktur erhalten bleibt, dass familienfreundliche Eintrittspreise angeboten werden und dass die Stadtverwaltung, das Klinikum und ihre Tochtergesellschaften Vorreiter bei der Bereitstellung von Teilzeitarbeitsplätzen in allen Tätigkeitsbereichen sind. Wir sind gegen eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zu Lasten der Familien und des ehrenamtlichen Engagements.

Ein spendiertes Eis gab es für die Kinder beim Sommer-Spielmobil

Politik für Senioren

Ältere Menschen sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Lebensumfeld wohnen können. Deshalb hat die ÖDP-Fraktion in der letzten Amtsperiode einen mobilen Heimservice initiiert: Er kann im Rathaus angefordert werden für Kleinstreparaturen, für die gar kein Handwerker kommt. Der Heimservice hilft in Alltagssituationen, die für ältere Menschen beschwerlich sind.

Die Problematik wird sich in den nächsten Jahren angesichts der demographischen Entwicklung verschärfen. Immer häufiger können sich die Angehörigen älterer Menschen nicht um die kleinen Dinge des Alltags kümmern, weil sie berufsbedingt in einer anderen Stadt leben.

Passau soll fortlaufend seine Seniorenfreundlichkeit überprüfen und beispielsweise in Parks und Fußgängerbereichen mehr Ruhezonen mit altersgerechten Sitzbänken und Schatten spendenden Bäumen anbieten. Öffentliche Einrichtungen aller Art und Verkehrsmittel müssen auch für Senioren benutzerfreundlich sein. Dies gilt gleichermaßen auch für Menschen mit Behinderung.

Erfreulich ist das bereits fraktionsübergreifend zusammen mit den Maltesern eingerichtete Seniorenzentrum neben dem Ludwigsplatz (im "Zwinger") und das seit vielen Jahren gut eingeführte Veranstaltungsprogramm für Senioren.

Bei der Schaffung seniorengerechten Wohnraums muss die Stadt durch ihre eigene Wohnungsgesellschaft WGP eine Vorreiterrolle einnehmen und Umbauten gezielt anpacken. Außerdem will die ÖDP-Fraktion einen günstigeren Bus-Tarif für ältere Menschen mit geringer Rente.

Im Gespräch mit Passauer Senioren beim bunten Nachmittag im Redoutensaal

Dienstag, 16. Oktober 2018

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