Mangold aktiv: Denkzettel gegen Temelin

Rede gegen Atomkraft vor 8000 Menschen 2011 auf dem Landshuter Stadtplatz

Rede gegen Atomkraft vor 8000 Menschen 2011 auf dem Landshuter Stadtplatz


(Creative Commons)

Rede auf dem Passauer Ludwigsplatz am 11. März 2013 anlässlich des zweiten Jahrestages der Katastrophe von Fukushima

"Ich danke Ihnen allen im Namen der Stadt Passau für Ihr Engagement gegen die Atomkraft-Technik, die unser aller Zukunft gefährdet.  

Und auch wenn uns zwei Jahre nach Fukushima und fast 27 Jahre nach Tschernobyl angesichts einer nur schleppend vorankommenden Energiewende nach einem lauten Protest zumute ist,  wollen wir dennoch heute in erster Linie der Opfer der Atom-Industrie gedenken." Leitet Herunterladen der Datei einweiterlesen ...

 

Die wichtigsten Anti-Atomkraft-Projekte von Urban Mangold

Volksbegehren „Kein neues Atomkraftwerk in Bayern“! (1998 bis 2000)

Erst reservierte AKW-Standortfläche, dann Hornbach-Logistikcenter: Mit „Dübel statt Übel“-Plakat feiern das 10-jährige Jubiläum der Standortstreichung in Pleinting (Foto von rechts): der Passauer ÖDP-Kreisvorsitzende Jörn Rüther, die ÖDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende Anita Hofbauer mit den Kreisräten Robert Auberger und Franz Sebele sowie Urban Mangold.

Bis zum Jahr 2000 waren in Bayern fünf Standorte für ein zusätzliches Atomkraftwerk reserviert, darunter Pleinting bei Vilshofen. Die Staatsregierung sträubte sich gegen wiederholte Forderungen, diesen Standort zu streichen. 

Ein Volksbegehren gegen die Atomenergie war und ist bis zum heutigen Tag leider nicht möglich, weil Atomrecht Bundesrecht ist und die Einführung des bundesweiten Volksentscheids bislang an den Unionsparteien scheitert. Urban Mangold entwickelte deshalb die die Idee, zumindest gegen die fünf  reservierten Standorte in Bayern eine direktdemokratische Aktion zu starten. Denn diese zusätzlichen bayerischen AKW-Standorte waren nur im bayerischen Standortsicherungsplan festgelegt.

Die CSU scheute eine Volksabstimmung über die Atomenergie und kapitulierte überraschend schnell. Gleich nach der Sammlung der 25.000 Zulassungsunterschriften lenkten Staatsregierung und Landtag ein und änderten den Standortsicherungsplan. Die AKW-Standorte wurden gestrichen. Heute steht auf dem ehemals reservierten Gelände bei Vilshofen ein Hornbach-Logistik-Center: „Dübel statt Übel!“ 

Bürgerbegehren „Temelin-Strom kommt mir nicht ins Haus!“ (2001)

Auf dem Höhepunkt der Debatte über die Anti-Temelin-Bürgerbegehren der ÖDP: Urban Mangold diskutiert in einer hitzigen und kontroversen Debatte im PNP-Medienzentrum mit dem früheren Umweltminister Schnappauf.

Urban Mangold startete im Passauer Stadtrat das Bürgerbegehren „Temelin-Strom kommt mir nicht ins Haus!“. Ziel: Der Stadtrat sollte die Stadtwerke verpflichten, keinen Strom mehr von E.ON zu beziehen, solange E.ON Geschäfte mit dem Temelin-Betreiber CEZ macht. Die Initiative verbreitete sich unter ÖDP-Mandatsträgern wie ein Lauffeuer. Als die ÖDP in elf Städten, darunter München und Nürnberg, die Aktion fortsetzt, spitzte sich die Situation für E.ON derart zu, dass der Konzern den Stromlieferungsvertrag mit CEZ tatsächlich kündigte. Hätte sich die Staatsregierung in dieser Situation auf die Seite der Bürger gestellt, wäre noch viel zu verhindern gewesen. Leider kamen aus der CSU lange Zeit nur widersprüchliche Signale. Schließlich wurde ein immer größerer Teil des internationalen Stromgeschäfts über die internationale Strombörse abgewickelt.

Anti-Endlager-Festival (2001)

Das von Urban Mangold initiierte erste Anti-Endlager-Festival in Saldenburg …

Der Standort für ein Atom-Endlager in Deutschland ist nach wie vor völlig offen. Auch der Saldenburger Granit kam immer wieder ins Gespräch. Voruntersuchungen aus den 90er Jahren stellen fest, dass das Granitmassiv zur weiteren Untersuchung empfohlen wird. Urban Mangold hat 2001 das erste Saldenburger Anti-Endlager-Festival initiiert – mit Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und mehreren Bands. Die aktuelle ÖDP-Position zur Endlagersuche Leitet Herunterladen der Datei einfinden Sie hier.

Einwendungen gegen Temelin

Vor und nach seiner Wahl zum 2. Bürgermeister von Passau hat sich Urban Mangold für die Verbreitung von Resolutionen und Unterschriftenaktionen gegen das AKW Temelin und mit vielen Aktionen für den Atomausstieg eingesetzt – wie hier bei einer parteiübergreifenden Menschenkette der Initiative „Mut zum Unmut“ am Passauer Innkai . Als ein Sicherheitsbericht der Gesellschaft für Reaktorsicherheit gravierende Mängel beim Atomkraftwerk Isar1 feststellte, legte Urban Mangold Auszüge aus dem Bericht in der ÖDP-Geschäftsstelle in Passau für die Bürger zur Einsichtnahme aus (Leitet Herunterladen der Datei einsiehe Pressebericht). Mangold forderte den damaligen Umweltminister Schnappauf wegen Verletzung seines Amtseides zum Rücktritt auf (Leitet Herunterladen der Datei einPNP).

Wie radioaktiv sind die Passauer Banken?

2011: Die ÖDP stellt die brisante Frage: Wie radioaktiv sind die Passauer Banken? Urban Mangold, Paul Kastner, Jörn Rüther und Agnes Becker präsentierten mit Ackermann-Victory-Zeichen vor der Deutschen Bank am Passauer Ludwigsplatz eine Studie über die Verstrickung von Banken und Atomkonzernen. Eine umfangreiche Recherche der Umweltinitiative Urgewald e.V. aus Sassenberg (NRW) hat ergeben: Die meisten Banken sind in das Atomgeschäft verstrickt, am stärksten die Deutsche Bank. Aber es gibt auch Ausnahmen, die die ÖDP mit der 50-seitigen Studie bekannt gemacht hat.

Temelin-Erörterungstermin in Budweis (2012)

Passaus Bürgermeister Urban Mangold und Österreichs Bundesumweltminister Nikolaus Berlakovich zeigten vor dem Erörterungstermin zur Temelin-Erweiterung in der Budweiser Sporthalle gemeinsam ihre Unterstützung für die Atomkraftgegner.

Beim offiziellen Erörterungstermin zur Temelin-Erweiterung in Budweis war Urban Mangold als offizieller Vertreter der Stadt Passau und als einziger politischer Amtsträger aus Bayern anwesend. Weder die Bundes- noch die bayerische Landesregierung hielten es für notwendig, die Interessen Ostbayerns in Budweis offiziell zu vertreten, während Österreich den Bundesumweltminister entsandte. 

Mittwoch, 19. Dezember 2018

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