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29.08.2011

Bürgermeister Mangold will Standorte für Windräder in Passau

Ein Windrad auf einer Wiese muss nicht schon deshalb abgelehnt werden, weil die Wiese früher auch kein Windrad hatte.


Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) sieht keinesfalls schlechte Aussichten für Windräder im Stadtgebiet. Die Skepsis des Stadtentwicklungsreferats teile er nicht grundsätzlich. Es komme auf den Einzelfall an. Wenn genügend Wind weht, die historischen Stadtansichten nicht beeinträchtigt sind und der Abstand zum nächsten Wohnhaus angemessen ist, soll die Stadtplanung potentielle Investoren und Grundstückseigentümer mit Rückenwind begleiten, meint der ÖDP-Politiker.

Die Rotorentechnik habe sich in den letzten Jahren binnenlandtauglich weiter entwickelt. Windkraft sei nicht nur in 1a-Lagen möglich, wo der Wind extrem gut bläst. Mangold will deshalb nach der Sommerpause hierzu im Stadtrat eine Aussprache anstoßen und hofft, auch OB Jürgen Dupper für diese Position zu gewinnen.

Mir scheint, dass es da eine Problematisierungsroutine gibt. Im Bereich der erneuerbaren Energien hat sich das zu einer echten Bremse entwickelt, die wir uns nicht leisten können, wenn die Energiewende gelingen soll, so Mangold.

Beispielsweise sei eine Festlegung im Flächennutzungsplan als von Bebauung freizuhaltende Fläche nicht in jedem Fall ein Problem für eine Windkraftanlage. Den Plan könne man schließlich auch ändern. Mangold: Ein Windrad auf einer Wiese muss nicht schon deshalb abgelehnt werden, weil die Wiese früher auch kein Windrad hatte.

Viele erinnern sich ja noch daran, dass während der Neue Mitte-Debatte die Kriterien der guten Stadtplanung und Ästhetik nachrangig gewichtet wurden. Das darf jetzt aber nicht dazu führen, dass man ins andere Extrem übergeht. Vorausgesetzt; dass der Wind passt und dass sich Grundstückseigentümer und Investoren finden, sehe ich einige mögliche Standorte in den Passauer Höhenlagen: Warum nicht gleich hinter dem Kühberg im Bereich Gschwendthannet oder im Bereich Hellersberg, wo der Donautal-Aufwind pfeift? Oder um einiges unsichtbar zurückversetzt hinter dem Klosterberg

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Paul Kastner hat unterdessen angekündigt, einen Windkraft-Plan für Passau zu beantragen.


Sonntag, 26. September 2021

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