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04.09.2013

Übernimmt Waldkirchen das Passauer Heizungspumpen-Austauschprogramm ?

ÖDP-Stadtrat Erwin Pauli will Anreizprogramm zur Stromeinsparung in Waldkirchen: 100 Euro Zuschuss für jede ausgetauschte Heizungspumpe!


Foto (von rechts): Passaus 2. Bürgermeister Urban Mangold, der Waldkirchner ÖDP-Stadtrat Erwin Pauli, Ortsvorsitzender Dr. Jörg Sorgenfrei und die Ortsvorstandsmitglieder Karin Weber und

ÖDP-Stadtrat Erwin Pauli will ein Waldkirchner Programm zur Stromeinsparung starten. Für den Austausch alter stromfressender Heizungspumpen würde demnach es einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro pro Pumpe von der Stadt Waldkirchen geben. Auch die Stadt selbst soll Heizungspumpen in ihren Gebäuden austauschen und Schritt für Schritt durch energiesparende Geräte ihren Strombedarf nach unten fahren, fordert die ÖDP. Vorbild für die Aktion ist das Heizungspumpen-Austauschprogramm der Stadt Passau, das auf Initiative von ÖDP-Bürgermeister Urban Mangold eingeführt wurde. "In Passau wird in den nächsten zwei bis drei Monaten voraussichtlich die tausendste Pumpe ausgetauscht sein. So begeistert haben die Bürger das Förderprogramm angenommen", berichtet Passaus 2. Bürgermeister Urban Mangold, der nach Waldkirchen gekommen war, um dem ÖDP-Ortsverband das Projekt vorzustellen.

"Eine weitgehende Umstellung auf regenerative Energien wird nur möglich sein, wenn die absurde Stromverschwendung zum Beispiel durch standby-Schaltungen oder alte Heizungspumpen vermieden wird. Wir müssen bewusster mit Strom umgehen", begründen Urban Mangold und Erwin Pauli ihren Vorstoß. Zwar seien heute viele Haushaltsgeräte schon effizienter. Aber das wirke sich kaum aus, "weil diese Erfolge durch versteckte Stromfresser und allgemein zunehmenden Verbrauch wieder zunichte gemacht werden. Würde man alle alten Pumpen in Deutschland austauschen, hätten wir den Strom von mindestens einem Atomkraftwerk eingespart", so Mangold.

Die beiden ÖDP-Kommunalpolitiker bedauern, dass die Stromeinsparung in den aktuellen Energieplänen der Regierungen "nicht die notwendige Rolle spielt". "Sehr schnell ist im Zusammenhang mit der Energiewende von der Notwendigkeit neuer Gaskraftwerke die Rede, ohne vorrangig im Sinne des Klimaschutzes auf eine Senkung des Stromverbrauchs hinzuwirken", kritisiert Mangold. Deshalb will die ÖDP mit örtlichen Initiativen einen bewussteren Umgang mit Strom begünstigen.

Im Waldkirchner Haushalt 2014 sollen entsprechende Mittel bereitgestellt werden, fordert Erwin Pauli. Seinen Antrag will umgehend bei Bürgermeister Josef Höppler einreichen. Pauli: "In der Kombination von Einsparen, Effizienzsteigerung und erneuerbaren Energien liegt der Königsweg zur Energiewende".


Dienstag, 29. September 2020

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