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05.09.2013

Ab 1.1.2014 gibt es echten Öko-Strom von den Passauer Stadtwerken: Und kein Cent davon geht an E.ON!

Bürgermeister Urban Mangold: Ab Januar kann jeder Passauer E.ON die kalte Schulter zeigen, ohne den Stadtwerken den Rücken zu kehren


Ab Januar 2014 bieten die Stadtwerke Passau echten Ökostrom an. Wer "Öko+1" bestellt, kann nicht nur sicher sein, dass er umweltfreundlichen Strom erhält, sondern auch, dass von seinem Geld auch indirekt nichts bei einem Atomkraftkonzern landet. Das ist für Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) "ein wichtiger Baustein einer atomkraftkritischen Stadtpolitik". "Mir geht der Atomausstieg viel zu langsam. Wir müssen auf allen politischen Ebenen den Ausstieg beschleunigen", fordert der ÖDP-Politiker. Mangold hatte das neue Angebot beantragt. Jetzt wird es von den Stadtwerken umgesetzt.

Bislang war der Atomkonzern E.ON Vorlieferant der Stadtwerke. "Man konnte zwar bereits über die Stadtwerke E.ON-Wasserkraftstrom kaufen, doch die Stromgebühren würden dann über die Stadtwerke letztendlich doch bei E.ON landen", erklärt Urban Mangold. Wer als Kunde aus dem Stadtgebiet deswegen zu einem der vier großen Öko-Stromanbieter wechselte, musste damit aber auch den Stadtwerken den Rücken kehren, die aber gleichzeitig wichtige Dienstleistungen wie das Busnetz erbringen. Jetzt ist das anders: "Die Stadtwerke haben für einen Teil ihres Stromverkaufs einen neuen Vorlieferanten, der nichts mit einem AKW-Betreiber zu tun hat. Nun kann jeder Passauer echten Öko-Strom beziehen und dem Atomkonzern E.ON die kalte Schulter zeigen, ohne den Stadtwerken zu schaden. Mit diesem neuen Angebot der Stadtwerke bin ich sehr zufrieden", so Mangold. "Zusammen mit unseren Bemühungen zur Energieeinsparung und unserem Heizungspumpen-Austauschprogramm leistet Passau damit wichtige Beiträge zur Energiewende".


Donnerstag, 24. September 2020

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