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19.06.2015

ÖDP fordert Hochsicherheitszwischenlager

Mangold: “Zusätzlicher Atommüll in das ungesicherte Zwischenlager bei Landshut wäre Wahnsinn“


Die Vereinbarung der Bundesumweltministerin mit den Energiekonzernen, hochradioaktiven deutschen Atommüll aus französischen und britischen Wiederaufbereitungsanlagen im Zwischenlager beim Atomkraftwerk Isar 2 nahe Landshut unterzubringen, dokumentiert nach Ansicht von ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold „einmal mehr, wie kurzsichtig und verantwortungslos in der Energiepolitik vorgegangen wird“. „Die Rücknahme des in Deutschland erzeugten Atommülls sei zwar unumgänglich, doch müssten zuvor echte Hochsicherheitszwischenlager errichtet werden, die gegen austretende Strahlung und Terrorangriffe gesichert sind“, fordert der ÖDP-Politiker. Die geplante Nachbesserung beim Zwischenlager neben dem Atomkraftwerk Isar 2 sei in ihrer Wirkung „höchst fragwürdig und reicht nicht aus“.

„Das nicht ausreichend gesicherte Zwischenlager ist eine Gefahr für die Bevölkerung. Es darf nicht mit noch mehr Atommüll aufgefüllt werden. Die Bevölkerung im Großraum Landshut stellt sich zu Recht die Frage, ob sie auch noch den Kopf für den Atommüll hinhalten soll, der hier gar nicht produziert wurde, erklärte der niederbayerische ÖDP-Vorsitzende. Mangold rechnet damit, dass ein Castortransport in den Landkreis Landshut „sicherlich von vielen Menschen atomkraftkritisch begleitet wird“. „Die Niederbayern lassen sich diese zusätzliche Gefahr nicht einfach so vor die Haustür setzen“.

Der ÖDP-Bezirksrat und zweite Bürgermeister von Passau fordert die Bayerische Staatsregierung auf, „jetzt nicht nur scheinheilig und verbal über die erhöhte Atommüllmenge im Landkreis Landshut zu jammern, sondern für ein Hochsicherheitszwischenlager zu sorgen und sich von der ethisch unverantwortlichen Atomkraftnutzung schneller abzuwenden als bislang geplant“.

Medienberichten zufolge geht es in der aktuellen Debatte um Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Atommüll aus deutschen Kernkraftwerken, die noch aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien zurückkommen.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/bayern/article142751591/Atommuell-koennte-in-Bayern-zwischengelagert-werden.html


Sonntag, 19. Januar 2020

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