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30.04.2019

Holz statt Beton - Bekommt Landshut ein neues Landratsamt nach Passauer Vorbild?

ÖDP-Fraktion informiert sich über innovative Bauweise


Die Landshuter ÖDP-Kreisräte (von rechts) Lorenz Heilmeier, Wolfgang Hiemer und Renate Hanglberger besichtigten die neue Außenstelle Salzweg des Passauer Landratsamtes. Ltd. Baudirektor Edgar Küblbeck informierte über die ökologische Holzbauweise. Mit dabei waren auch der örtliche Kreisrat Walter Dankesreiter und ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold.

Die ÖDP-Fraktion des Landkreises Landshut hat das in Holzbauweise errichtete neue Landratsamtsgebäude in Salzweg besichtigt. Begleitet von ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold und Kreisrat Walter Dankesreiter aus Otterskirchen wurden die ÖDP-Kommunalpolitiker vom Leitenden Baudirektor des Landkreises Passau Edgar Küblbeck informiert. Im Landkreis Landshut ist am Standort Essenbach ebenfalls ein neues Dienstgebäude geplant. Von der Bauweise in Salzweg zeigten sich die ÖDP-Politiker beeindruckt.

Eine umweltfreundliche Holzbauweise mit Passivhausstandard wie in Salzweg sei eine „sinnvolle Alternative zum üblichen Betonbau“. „Das ‚Wohlfühlklima‘ in einem Holzhaus dürfte sicherlich höher sein“, meinte Kreisrätin Renate Hanglberger. Da beim geplanten Neubau nicht nur die Kosten der Herstellung zählen, sondern auch die Themen Unterhalt und Nachhaltigkeit, sowie die Ökobilanz für die Gesamtnutzungsdauer, plädieren auch die ÖDP-Kreisräte Lorenz Heilmeier und Wolfgang Hiemer für eine unvoreingenommene Prüfung der Alternative Holz.

Inzwischen haben die ÖDP-Politiker auch Kontakt mit der Waldbauernvereinigung aufgenommen: Ludwig Huber, deren Vorsitzender im Kreis Landshut, steht den ÖDP-Kreisräten beratend zur Seite. Seine Argumente: Bayern habe überdurchschnittlich hohe Holzvorräte. Es wäre also kein Problem, mehr umweltfreundliche Häuser aus dem nachwachsenden Rohstoff zu bauen. Holzbauweise verkürze bei guter Planung die Bauzeit und könne mit einem Beton- und Ziegelbau kostenmäßig mithalten. Bei der Verarbeitung entstünden keine giftigen Reststoffe oder Schäden in der Landschaft, argumentieren die Waldbauern.


Mittwoch, 17. Juli 2019

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