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29.08.2012

Die Deka-Bank der Sparkassen reagiert auf die Kritik an Nahrungsmittelspekulationen

Bürgermeister Urban Mangold: „Wieder ein Beispiel dafür, dass man mit engagierten örtlichen Aktionen etwas erreichen kann!“


Die Fondgesellschaft Deka, Partnerin der Sparkassen, stoppt die Spekulation mit Grundnahrungsmitteln in den von ihr selbst aufgelegten Investmentfonds. Passaus 2. Bürgermeister Urban Mangold ÖDP) sieht darin eine erfreuliche Reaktion auf verschiedene Medienberichte und auf die von ihm und anderen ÖDP-Mandatsträgern eingebrachten Anträge. Die ÖDP hatte im Passauer Stadtrat, im Kreistag und in zahlreichen anderen Kreisen gefordert, dass sich die Städte und Landkreise als Träger der Sparkassen gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln positionieren. Experten zufolge verschärft sich durch diese Spekulation die Nahrungsmittelknappheit in ärmeren Ländern.

Der Passauer Stadtrat und der Kreistag stellten sich hinter das ÖDP-Anliegen. Auch die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse Passau hat am Mittwoch (25. Juli) einen entsprechenden Beschluss gefasst und die Forderung an die Sparkassenspitze und die Deka gerichtet, sich konsequent gegen Nahrungsmittelspekulation zu positionieren.

Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) sieht in der Sache durchaus ein lokales Thema: „Als Mitträger der Sparkasse darf die Stadt solche Entwicklungen nicht einfach achselzuckend zur Kenntnis nehmen. Unser Vorstoß und die Reaktion der Deka zeigt, dass man doch einiges erreichen kann, wenn man mit vielen lokalen Initiativen die Öffentlichkeit über einen Missstand informiert und dann auch tätig wird“.

Stadt und Landkreis Passau folgen damit letztendlich auch einer Empfehlung der Deutschen Welthungerhilfe. Deren Generalsekretär Wolfgang Jamann hat die Kommunen ebenfalls aufgefordert, deswegen tätig zu werden (Quelle: Report München). Auch das katholische Hilfswerk Misereor ist in der Sache aktiv (Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.misereor.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-detais/article/spekulation-schafft-hunger.html). Denn sprunghafte Verteuerungen von Nahrungsmitteln entstehen nicht nur durch Dürreperioden und Naturkatastrophen, sondern zum Teil auch durch diese Spekulation.

Urban Mangold betont die Mitverantwortung der Lokalpolitiker für die Sparkassen: „Die Nahrungsmittel-Spekulanten tragen zur Steigerung der Preise und damit zur Verschärfung der Hungerkrise in vielen armen Ländern bei. Solche Wetten auf die Preisentwicklung von Weizen, Mais, Reis und andere Grundnahrungsmittel halten wir für unethisch. Ich freue mich, dass die Sparkassen als öffentlich-rechtliche Finanzinstitute derartige Fehlentwicklungen jetzt hinterfragen“, meint der ÖDP-Bürgermeister.


Sonntag, 19. Januar 2020

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