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15.12.2012

Nach der Waschler-Attacke: ÖDP-Fraktion stellt sich hinter Oliver Robl:

„Der Koller Hans hätte souveräner reagiert“


Die ÖDP-Stadtratsfraktion stellt sich demonstrativ hinter Oliver Robl. "Was Dr. Waschler zum Skandal aufzublasen versucht, ist eine Lappalie und eigentlich gar nicht der Rede wert. Wir stehen geschlossen hinter Stadtrat Robl und haben ihm zu seiner herausragenden Rede gratuliert, verkündet ÖDP-Fraktionschef Paul Kastner.

"Dass sich Dr. Waschler auch gut eine Woche nach der Haushaltsdebatte immer noch nicht beruhigt hat, zeigt, dass die CSU ein ganz anderes Problem hat: Oliver Robl hat mit seiner allseits gelobten Rede buchstäblich ins Schwarze getroffen: Vor allem die Robl-Aussage, dass die CSU das Partyvolk als neue Stammwählerschaft sieht und deshalb die Innenstadt-Bewohner in der Sperrzeitfrage im Stich lässt, hat die CSU deswegen so geschockt, weil es wahr ist", so Kastner.

Abgesehen davon könne man sich nur wundern, "dass einer, der unbedingt ins Parlament will, so dünnhäutig und rechthaberisch ist", meint der ÖDP-Fraktionschef: "Ein gestandener Bayer sagt seinem Kontrahenten, was ihm missfällt und dann ist die Sache erledigt. Dem Koller Hans wäre so eine Geschichte nicht passiert. Der hätte souveräner reagiert. Aber der Dr. Waschler nervt auch acht Tage später noch alle Beteiligten, droht mimosenhaft rechtliche Schritte an und verlangt, dass sich der OB einschaltet. Und das alles nur, weil Oliver Robl aus der nichtöffentlichen Debatte um die Ansiedlung einer Schauspielschule versehentlich den unspektakulären Waschler-Satz zitierte "... das ist wie wenn man eine Ehe eingeht, da muss man sich doch auch über den Partner im Vorfeld informieren". Außerdem sei Dr. Waschler mit seiner Meinung über die Schauspielschule schon vor der nichtöffentlichen Sitzung bei der Jubiläumsfeier '60 Jahre Zweckverband Landestheater Niederbayern' "von Tisch zu Tisch hausieren gegangen".

Kastner sieht in der Waschler-Attacke "den Griff der CSU nach dem rettenden Strohhalm". Die CSU erkennt, dass es im Gegensatz zur Wahl 2008 keine politische Wechselstimmung gibt und versucht deshalb, Belangloses oder einen kleinen Lapsus zu skandalisieren. Wenn das so weiter geht, kann das ja heiter werden", meint Kastner.


Donnerstag, 1. Oktober 2020

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